Synopsis

Im August 2020 erschütterte die Nachricht vom Unfall des Schweizer Polarforschers Konrad Steffen die Öffentlichkeit sowie die wissenschaftliche Gemeinde weltweit. Koni, wie er von seinen Freunden genannt wurde, kehrte von einem Routinegang zu einer Messstation auf dem grönländischen Eisschild nicht wieder zum Basislager, dem „Swiss Camp“, zurück. Man vermutet, dass er bei schlechten Wetterbedingungen in eine von Neuschnee bedeckte Gletscherspalte fiel. Bis heute fehlt von ihm jede Spur.
Konrad Steffen war ein Pionier und bekannt für die massgebliche Erforschung des schmelzenden Polareises durch die Erderwärmung – und das seit über 30 Jahren.

Die Fotografin und Filmemacherin Corina Gamma kannte Koni Steffen seit vielen Jahren und besuchte ihn auch im „Swiss Camp“ in Grönland. Ihre gemeinsame Faszination für archaische Schnee- und Eislandschaften verband sie in enger Freundschaft.
Mit ihrem Kinodokumentarfilm zeichnet die Regisseurin das Leben von Konrad Steffen nach; langjährige Kollegen, Wegbegleiter, Freunde und Familie, aber auch die Regisseurin selbst werfen dabei einen sehr persönlichen Blick auf Konis Gedankenwelt, seine Motivation und die Ausdauer, die ihn bei seinen Forschungsreisen bis an die Grenzen und schliesslich darüber hinaus getrieben hat. Auf tragische Weise wurde Konis Sehnsuchtsort nun zu seiner letzten Ruhestätte.

Der Eismann

Dokumentarfilm in Finanzierung

Buch und Regie

Corina Gamma

Produktion

tellfilm

Förderung

Swiss Polar Institut